Geschichte - TSV Klosterlechfeld - Abteilung Tennis

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1977:
Am 18. Mai gründen 48 Freunde des „weißen Sports“ im Gasthof Grüner Baum die Abteilung Tennis im TSV Klosterlechfeld. Allerdings geht dieser Gründungsversammlung bereits eine etwa einjährige Vorbereitungszeit unter Federführung von Horst Krause voraus. Nachdem wir endlich die Genehmigung des BLSV zum Bau der Tennisplätze bekommen, beginnt am 16. April mit Vermessungsarbeiten der Bau der ersten beiden Plätze. Nach der nötigen Planierung des Geländes greifen ca. 30 Mitglieder unter Regie des ersten Abteilungsleiters Willi Walch ab dem 7. Mai zu Schaufel, Betonmischer und Schubkarren.
Die ersten Trainingsstunden der jungen Abteilung werden auf dem Hartplatz bei der Schule und in der Bundeswehrturnhalle Schwabstadl abgehalten. Claudia Vogel, Rudi Koch, Johannes Schön, Franz Immel und Horst Krause stellen sich als Trainer zur Verfügung. Der Zulauf weiterer Tennisfreunde hält stetig an. Im April zählt die Abteilung schon 65, zwei Monate später bereits 121 Mitglieder.
Der Tennisplatzbau geht unterdessen zügig voran, und nach einer dreimonatigen Bauzeit werden am 24. Juni die ersten beiden Plätze durch Pfarrer Först eingeweiht. Bereits im Herbst wird der Bau von zwei weiteren Plätzen in Angriff genommen.

1978:
Das Jahr 1978 ist ausgefüllt mit dem Bau dieser beiden Plätze. Daneben finden verschiedene Turniere statt. Zum ersten Mal wagen wir uns an einen Vergleichskampf mit einem anderen Tennisclub. Dabei siegen wir gegen den TC Pürgen mit 16:12. Bereits jetzt wird auf die Jugendarbeit ein besonderer Wert gelegt: Claudia Vogel und Rudi Koch führen ein regelmäßiges Jugendtraining ein.
Im August sind dann die Plätze drei und vier spielbereit. Das wird aber auch Zeit, denn schon stehen zahlreiche Aufnahmewillige auf der Warteliste.

1979:
1979 wird der letzte Bauabschnitt in Angriff genommen. Es sollen der fünfte Platz, eine überdachte Terrasse mit Trainingswand und ein Kinderspielplatz errichtet werden. Außerdem werden die Plätze zwei und drei mit einer Flutlichtanlage versehen.
In diesem Jahr nehmen erstmals eine Herren- und eine Jugendmannschaft an den Verbandsspielen teil.

1980:
1980 muss die Jugendmannschaft abgemeldet werden, da diese in die zweite Herrenmannschaft integriert wird. Im Laufe des Jahres werden der jetzige Platz eins und der Kinderspielplatz fertiggestellt. Ebenso wird mit dem Bau der Tennisterrasse begonnen.

1981:
Auch 1981 ist ein sehr arbeitsreiches Jahr. Die Fertigstellung der Tennisterrasse geht zügig voran, am 4. Juli kann endlich kann endlich der langersehnte Hebauf gefeiert werden.
Im sportlichen Bereich bringt das Jahr endlich den gewünschten Erfolg. Die erste Mannschaft mit den Spielern Ottmar Eisenlauer, Rudi Koch, Dietger Westphal, Alfred Nerlinger, Helmut Hirschmiller und Klaus Morykin schafft den Aufstieg.

1982:
1982 ist in sportlicher Hinsicht ein sehr erfolgreiches Jahr. Die erste Herrenmannschaft schafft wiederum den Aufstieg und spielt nun in der Kreisliga C. Im Juli der TSV die Nordschwäbischen Tennismeisterschaften B auf seiner Anlage durch.
Die Arbeiten an der Tennisterrasse gehen unterdessen weiter und die Außenbepflanzung wird abgeschlossen.

1983:
Der Höhepunkt der Saison ist der Besuch der Tennisfreunde aus Nassereith/Tirol. Spannende Wettkämpfe und anschließendes Feiern ist angesagt. Der Innenausbau der Terrasse geht zügig voran. Der erste Umkleideraum mit sanitären Anlagen wird fertiggestellt.

1984:
Die sportlichen Erfolge der Abteilung halten an. Die erste Mannschaft erreicht 12:2 Punkte und somit den Aufstieg in die Kreisklasse zwei. Dies bedeutet zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren die Meisterschaft. Der Aufstieg der zweiten Herrenmannschaft wird mit 16:6 Punkten nur knapp verfehlt. Rosi Hafenrichter erreicht beim Hallenbadcup in Nassereith im Dameneinzel den dritten Platz.
Im September fährt die Abteilung zum fälligen Gegenbesuch nach Nassereith. Auch der Innenausbau der Terrasse macht weiter Fortschritte. Das gewaltige Arbeitsaukommen seit Bestehen der Tennisabteilung wird durch die 10.000 geleistete Arbeitsstunde dokumentiert.

1985:
Ziel der ersten Herrenmannschaft ist der Klassenerhalt in der Kreisklasse zwei. Anfangs läuft es sehr gut und die ersten vier Spiele werden allesamt gewonnen. Der erneute Aufstieg wird sogar ins Auge gefasst. Leider werden die restlichen Spiele knapp verloren, sodass am Ende ein vierter Platz zu Buche steht. Auch die zweite Herrenmannschaft erreicht mit Platz vier eine gute Platzierung. Beim Hallenbadcup in Nassereith belegen Rosi Hafenrichter / Elke Lüttge den dritten, das Doppel Keller / Satzger sogar Platz eins.
Der Höhepunkt im Vereinsleben 1985 ist der Ausflug nach Nassereith. Nachdem wir eine 22 Meter hohe Fichte von der dortigen Gemeinde erhalten haben, muss dieses Geschenk, welches noch auf der Nassereither Alm steht, gefällt, zerlegt und vor allen Dingen abtransportiert werden. 20 Lechfelder, unter ihnen auch die beiden Bürgermeister Dammert und Krämer , schließendie nicht ungefährliche Aktion „Kaminholz“ erfolgreich ab.
Trotz der vielen Aktivitäten wird natürlich auf der Tennisanlage weiter gearbeitet. Die Tennisterrasse wird mit gefälligen Stühlen und Tischen ausgestattet, der Kamin fertiggestellt und im Keller werden die Umkleidekabinen der Damen in Betrieb genommen.

1986:
Recht erfolgreich verläuft die neue Tennissaison für die Spieler des TSV. Beide Herrenmannschaften erspielen sich mit 10:6 Punkten einen guten Spitzenplatz. Beide verfehlen den Aufstieg nur ganz klapp. Besonders erfolgreich ist die neu gegründete Damenmannschaft. In ihrer ersten Punktspielsaison belegen sie gleich einen hervorragenden dritten Platz.
Beim Hallenbadcup in Nassereith sind die Lechfelder Spielerinnen und Spieler diesmal besonders erfolgreich. Cupsiegerin im Dameneinzel wird Rosi Hafenrichter , im Herreneinzel kommtEr win Satzger auf den zweiten Rang. Dritte Plätze belegen: Evi Satzger (Dameneinzel), Rainer Skanda (Herreneinzel), Keller / Satzger und Skanda / Koch (Herrendoppel). Damit ist der TSV Klosterlechfeld die erfolgreichste Teilnehmermannschaft
Am 1. und 2. Februar fährt die Tennisabteilung zum Faschingstreiben nach Nassereith und vom 8. – 10. August nach Wilstedt / Bremen, um dort den ehemaligen Mannschaftsspieler und zweiten Abteilungsleiter bei seinem neuen Tennisverein zu besuchen.
Die Erstellung geteerter Parkplätze vor dem Tennisheim wird in Angriff genommen.

1987:
Mit vier Mannschaften im Punktspielbetrieb etabliert sich der TSV Klosterlechfeld als fester Bestandteil des nordschwäbischen Tennissports. Sicherlich ist dies unter anderem einer intensiven Jugendarbeit sowie einer gut funktionierenden Vorstandschaft unter Leitung von Horst Krause zu verdanken.
Auch innerhalb der Gemeinde hat die Tennisabteilung ihren Platz gefunden. Bei Vereinsjubiläen verschiedener Vereine wird an Festumzügen mitgewirkt. Auch eine Säuberungsaktion der „Alten Schachtel“ kann organisiert werden.
Die Abteilung nimmt regelmäßig an allen Turnieren und Veranstaltungen des TSV teil. Damals noch stattfindende Fußball- und Volleyballturniere können zweimal gewonnen werden. Die Teilnahme am Ignatz-Ortlieb-Turnier sowie an den Dorfmeisterschaften der Tischtennisabteilung oder der Stockschützen sind eine Selbstverständlichkeit.
Aber nicht nur der Sport innerhalb der Abteilung spielt eine Rolle, sondern das Bemühen um Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl der zahlenmäßig groß gewordenen Abteilung. So sollen Faschingsveranstaltungen, Grillfeste, Kaminabende und vor allem die beliebten „Jedermannturniere“ die Mitglieder zusammenhalten.

1988:
1988 werden von den Abteilungsmitglieder 500 Arbeitsstunden auf der Tennisanlage geleistet. Besuche beim TC Wilstedt und in Nassereith anlässlich deren 50-jährigen Bestehen und eine Bildersuchfahrt werden getätigt.
Vier Mannschaften sind im Punktspielbetrieb und erreichen durchwegs gute Platzierungen.

1989:
Die Tennisabteilung verzeichnet zwischenzeitlich 280 Mitglieder, davon 72 Jugendliche. Eine stolze Bilanz. Während allerorts über rückläufige Zahlen im Jugendbereich geklagt wird, sind wir in der glücklichen Lage, 54 Jugendlichen in neun Gruppen Tennisunterricht zu erteilen.
Fünf Mannschaften nehmen an den Verbandsspielen teil. Die erste Herren erreicht in der Kreisklasse zwei mit 12:4 Punkten einen hervorragenden zweiten Platz und verfehlt nur knapp den Aufstieg.
Zum ersten Mal kann eine Juniorinnenmannschaft für den Punktspielbetrieb gemeldet werden.
Von den Abteilungsmitgliedern werden 770 Arbeitsstunden geleistet. Der größte Teil galt der Fertigstellung der Tribüne, von der aus die Zuschauer alle Plätze einsehen können. Der TC Wilstedt war in Klosterlechfeld. Die Juniorinnen erholen sich nach der anstrengenden Saison bei einem Ausflug auf der „Landsberger Hütte“. Außerdem findet wieder ein gemütlicher Kaminabend statt.

1990:
Fünf Mannschaften nehmen am Punktspielbetrieb teil. Die erste Herrenmannschaft muss leider absteigen, während die dritte Herren eigenartigerweise trotz 0:14 Punkte und dem letzten Platz nicht absteigen „durfte“. Lichtblick sind die Juniorinnen, die von acht Mannschaften in ihrer Liga den dritten Platz belegen.
Veranstaltungen wie eine Bildersuchfahrt, ein Grillfest, eine Jahresabschlussfeier und der Kaminabend werden durchgeführt.
Sehr großen Anklang findet der Hausfrauen-Cup, bei dem keine Mannschaftsspielerinnen teilnehmen dürfen. Waren es 1989 noch 10 Teilnehmerinnen, so traten dieses Jahr 15 Damen in sportlichen Wettstreit miteinander.

1991:
Die erste Herrenmannschaft schafft ungeschlagen den Wiederaufstieg in die Kreisklasse zwei. Besonders erfreulich ist die Gründung der Juniorenmannschaft.
Wie jedes Jahr ist die Teilnahme am Ignatz-Ortlieb-Turnier und den Dorfmeisterschaften der Tischtennis- und der Stockschützenabteilung zu berichten. Eine Bildersuchfahrt, ein Hüttenaufenthalt und der Volksmusikabend am Kamin sind außerdem erwähnenswert.

1992:
Die Juniorenmannschaft wird ungeschlagen Meister und schafft somit den Aufstieg. Die Damen erreichen einen hervorragenden zweiten Platz, verpassen den Aufstieg aber um Haaresbreite. Die Herrenmannschaft wird leider letzter und muss zurück in die Kreisklasse drei.

1993:
Die erfolgreiche Jugendarbeit zeigt erfreuliche Ergebnisse. Drei Jugendmannschaften, die Knabenmannschaft wurde neu gegründet, sind im Spielbetrieb. Allein siebzehn Spielerpässe für Jugendliche werden beantragt. Außerdem wird eine Jungseniorenmannschaft gemeldet.
Teilnahme am Bezirksmusikfest. Drei Hüttenaufenthalte stehen auf dem Programm, zwei Skifahrer- und ein Wanderwochenendsausflug. Außerdem finden ein Grillfest und der schon zur Tradition gewordene Kaminabend statt.

1994:
Es sind sechs Mannschaften im Spielbetrieb. Für die Abteilung ein Riesenerfolg. Besonders erfreulich ist, dass drei davon Jugendmannschaften sind. Die Knaben schaffen ungeschlagen den Aufstieg. In der Abteilung sind 60 Jugendliche, davon sind immerhin 35 im gezielten Jugendtraining. 20 Kinder nehmen am Sichtungstag teil.
Ein Wermutstropfen wird mit der Nachricht überreicht, dass die überaus erfolgreiche Damenmannschaft aus dem Spielbetrieb genommen werden muss.

1995:
Die erste Herrenmannschaft schafft den Wiederaufstieg. Mittlerweile ist auch eine Seniorenmannschaft im Spielbetrieb. Sie schlägt sich wacker und erreicht einen guten Platz im Mittelfeld. Drei Jugendmannschaften kämpfen ebenfalls um Punkte. Es werden Freundschaftsspiele der Damen mit Schwabmünchen, Untermeitingen und Lagerlechfeld getätigt. Man besucht ein Nostalgieturnier in Nassereith, wo Otto Körner mit einer zugelosten Dame den zweiten Platz im Mixed erreicht.
300 Arbeitsstunden werden bei der Verlegung neuer Wasserrohre für das Tennisheim sowie dem Einbau einer Druckerhöhungspumpe zur Bewässerung der Plätze zwei und drei geleistet. Sie kann nun endlich in Betrieb genommen werden.

1996:
Die Knaben erreichen einen guten zweiten Platz und scheitern damit nur ganz knapp am Aufstieg. Leider muss diese Mannschaft abgemeldet werden, da dringend Spieler für die Juniorenmannschaft gebraucht werden. Die erste Herrenmannschaft kann sich in der Kreisklasse zwei nicht behaupten und muss leider wieder nicht absteigen. Gemeinsam mit dem SV Untermeitingen richtet man die diesjährigen Landkreismeisterschaften der Jugendlichen aus und erhält dafür Lob von höchster Stelle. Erstmals wird auch ein Ferienturnier Schulen auf unserer Anlage ausgerichtet. 48 Jugendliche im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren versuchen sich bei dieser Veranstaltung am Tennissport. Hervorragende, von Mike Keller ausgearbeitete, Programme ließen keinerlei Langeweile aufkommen. 48 Jugendliche werden von der Abteilung im Sommertraining betreut. Im Winterhallentraining sind 12 Jugendliche aktiv. Ein Ausflug zur Bärenfallhütte, Grillfest, Freundschaftsspiele, eine Winterdamenrunde sowie der Kaminabend runden das Vereinsjahr 1996 ab.

1997:
Die Seniorenmannschaft sorgt in diesem Jahr für das sportliche Highlight. Sie steigt mit 10:0 Punkten und 32:13 Spielen ungeschlagen in die Kreisklasse eins auf. Somit spielen sie so hoch wie noch nie eine „Klosterer“ Mannschaft zuvor. Maßgeblich sind Joe Kopp, Sepp Schießler, Rudi Dengler, Otto Körner, Rudi Mörz, Bernd Schemel, Manni Hafenrichter, Ralf Birnbaum sowie ihr Trainer Mike Keller am Erfolg beteiligt.
Sowohl die Juniorinnen als auch die Junioren und die Herren eins erreichen durchwegs gute Platzierungen.
Die Jugendarbeit entwickelt sich sehr positiv. 31 Jungen und 25 Mädchen sind in der Tennisabteilung gemeldet. Allein im Sommer nehmen 37 Kinder erstmals an einem Anfänger- und Schnupperkurs unter der Leitung von Mike Keller, Rudi Mörz und Sepp Schießler teil. 22 Jugendliche können dabei für den Sport so begeistert werden, dass sie auch im kommenden Winter am Hallentraining teilnehmen.

1998:
Leider muss in diesem Jahr die Juniorinnenmannschaft aus Altersgründen abgemeldet werden. Die erste Herrenmannschaft verpasst mit 12:2 Punkten und 46:17 Spielen in der letzten Begegnung gegen den SSV Bobingen II ganz knapp den Aufstieg. Die durch ehemalige Knabenspieler ergänzte Juniorenmannschaft kann den Abstieg in die Kreisklasse drei nicht abwenden.
Im Jugendbereich wird neben dem Training auch zum dritten Mal in Folge im Rahmen des Ferienprogramms der Lechfeldgemeinden Tennis angeboten. 26 Jugendliche erfreuen sich im August an den Trainingsstunden und sind restlos begeistert.

1999:
Das Debakel der ersten Herrenmannschaft geht weiter. Wiederum im letzten Spiel müssen die bis dato ungeschlagenen Cracks eine empfindliche Niederlage gegen die TG Lechfeld hinnehmen. Bilnaz: Lechfeld steigt auf, Kloster bleibt trotz 18:2 Punkten und 37:18 Spielen das Nachsehen. Besser ergeht es den Junioren, die mit 14:0 Punkten, 39:3 Spielen den direkten Wiederaufstieg schaffen. Das Team besteht aus: Christian Schoening, Sebastian Schweiger, Thomas Kampen, Matthias Schweiger, Christof Lange, Michael Stengelmair, Frank Preidel sowie Betreuer Dennis Schulze. Maßgeblich für den Erfolg ist jedoch auch das Training unseres Coaches Mike Keller.

2000:
Aller guten Dinge sind drei, va. Für die erste Herrenmannschaft des TSV Klosterlechfeld. Endlich gelingt der lang erwartete Aufstieg in die Kreisklasse zwei, aber wie: mit 12:0 Punkten und unglaublichen 51:3 Spielen zeigt die Mannschaft ihre ganze Klasse. Die Spieler im Einzelnen: Mario Riedmair, Markus Dempf, Ralf Schnell, Willi Ludwig, Mike Keller, Dennis Schulze, Christian Schoening, Christof Lange, Christoph Schweiger und Sebastian Schweiger.
Auch die Junioren spielen eine klasse Saison und belegen als Aufsteiger einen prima dritten Platz. Allerdings lässt sich die Mannschaft für die nächste Saison freiwillig zurückstufen, um den Verjüngungsprozess zu erleichtern. Durch die super Jugendarbeit von Horst Krause und Mike Keller kann nach vier Jahren endlich wieder eine Knabenmannschaft gemeldet werden. Diese zahlt in ihrer ersten Saison allerdings noch Lehrgeld und belegt den siebten Platz von acht Mannschaften.

2001:
Die erste Herrenmannschaft kämpft vorbildlich und belegt als Aufsteiger einen souveränen vierten Platz mit 8:6 Punkten. Auch eine zweite Herrenmannschaft geht seit langem wieder an den Start und belegt einen beachtlichen Platz im oberen Tabellendrittel der Kreisklasse drei. Die Junioren zeigen trotz starker Verjüngung ihr Potential und schaffen mit 9:1 Punkten und 23:7 Spielen den direkten Wiederaufstieg.
Zum sechsten Mal findet das Tennisferienprogramm statt und hat mit 44 Jungen und Mädchen einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. In der Abteilung ist in den letzten Jahren der Beginn eines Verjüngungsprozesses spürbar. Allerdings darf auch in den nächsten Jahren beim Fördern der Jugend nicht locker gelassen werden.

2002:
Das Jahr 2002 steht zunächst ganz unter dem Eindruck des 25-jährigen Jubiläums der Abteilung. Am 18. Mai wird der große Festtag durch ein Schleiferlturnier mit vielen Teilnehmern aus den umliegenden Vereinen bestritten. Am Abend folgt dann der Festabend mit einem herrlichen Buffet im aufgestellten Gemeindezelt. Auch das an diesem Abend wütende Unwetter kann der Stimmung keinen Abbruch tun und es wird weit bis Mitternacht gefeiert.
Sportlich spielt die erste Herrenmannschaft wieder einmal eine tragische Rolle. Man spielt eine klasse Saison, nachdem man sich eine unnötige Auftaktniederlage gegen den späteren Absteiger TC Haunstetten geleistet hatte. Am letzten Spieltag ist die Situation klar: Klosterlechfeld muss gegen den TC Großaitinigen mit 9:0 gewinnen und der Aufstieg wäre ihnen nicht mehr zu nehmen. Kein aussichtsloses Unterfangen. Am Ende geht die Begegnung schließlich mit 8:1 aus, wobei der Punkt äußerst unglücklich verloren ging. Konsequenz: Der TSV bleibt wegen einem einzigen Spielpunkt der Aufstieg verwehrt. Bitter!!

2003:
Im Jahr 2003 setzt die 2. Herrenmannschaft den Höhepunkt im sportlichen Bereich. Die Mannschaft beendet die Saison auf dem zweiten Platz der Kreisklasse drei der zum Aufstieg berechtigt. Die erste Herrenmannschaft belegt einen guten dritten Platz, wobei auch in dieser Saison mehr für sie drin gewesen wäre. Die Senioren schaffen in der Kreisklasse eins den fünften Platz und können so den Abstieg abwenden. Die Junioren geben nach einer ordentlichen Saison Anlass zur Hoffnung und schließen auf dem vierten Platz in ihrer Gruppe die Saison ab. Die Knabenmannschaft muss sich dagegen mit dem vorletzten Platz begnügen.

2004:
Wirtschaftlich geht es der Tennisabteilung zunehmend besser und ein stattlicher Gewinn kann ausgewiesen werden. Infolge dessen können endlich die maroden Linien auf den Plätzen 1 - 3 ausgetauscht werden. Sportlich stellt sich das Jahr als sehr durchwachsen dar: Die 2. Herrenmannschaft belegt als Aufsteiger den letzten Platz in der Kreisklasse 2 und steigt wieder ab. Die beste Platzierung schafft die 1. Herrenmannschaft: Sie belegt, wie auch schon im Vorjahr, den 3. Platz und verpasst somit erneut den angestrebten Aufstieg.

2005:
Sechs Mannschaften nehmen an der Punktrunde teil - davon werden drei erstmalig gemeldet: eine Mädchen-, eine Herren 30- und eine Damen 40- Mannschaft (die erste Damenmannschaft seit 1994!). Und: alle drei schaffen auf Anhieb den Aufstieg in die höhere Spielklasse! Die Damen 40 als Meister ohne Punktverlust, die Herren 30 als Vizemeister. Die Mädchen werden trotz eines fünften Platzes höhergestuft. Zusätzlich wird die Juniorenmannschaft ungeschlagener Meister und schafft ebenfalls den Aufstieg. Damit ist das Jahr 2005 das sportlich erfolgreichste Jahr überhaupt.
In der Abteilungsleitung findet ein Umbruch statt: Edeltraud Simacek, Wolfgang Schießler und Claus von Zehmen kommen für Ingrid Ewe, Rosi Sedelmeir, Christof Lange und Sebastian Schweiger in die Vorstandschaft. Außerdem wird der Posten des 2. Sportwartes und der des Vergnügungswartes gestrichen.
Am Ende des Jahres kann das neue Team einen positiven finanziellen Abschluss vorlegen, dieser finanzielle Überschuss ist jedoch auch dringend nötig, da die marode Terrasse dringend saniert werden muss.
Sehr positiv: es sind mehr Jugendliche im Verein als im Vorjahr. Sicher ein Verdienst der neuen engagierten Jugendwärtin Edeltraud Simacek.

2006:
Größtes Thema in dem Jahr ist die Sanierung der maroden Terrasse. Seit dem Spätherbst steht die neue (und nun auch wieder sicherer) Aussichtsplattform, auf der es sich so schön verweilen lässt. Zudem wurde der Bereich unter der Terrasse eingehaust und steht nun als Lagerplatz zur Verfügung und entlastet damit die übervolle Garage.
Auch wegen dieser Sanierung ist eine moderate Erhöhung der Mitgliederbeiträge unumgänglich geworden. Die Erhöhung wird auf der Jahreshauptversammlung beschlossen. Die folgende erhöhte Zahl an Austritten kann durch zusätzliche Neueintritte kompensiert werden. Die Zahl der Mitglieder stagniert.
Sportlich läuft es 2006 nicht ganz so gut wie das Jahr zuvor (weil 4 Mannschaften in einer höheren Spielklasse antreten ist dies jedoch nicht verwunderlich). Es nehmen die selben Mannschaften wie 2005 teil. Die Junioren können in der höheren Spielklasse nicht bestehen und belegen den letzten Platz. Aufstiege gibt es dieses Jahr keine zu vermelden.

2007:
Die Abteilung feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest. Viele weitere Veranstaltungen zur Aktivierung und Neugewinnung von Mitgliedern werden in diesem Jahr (mit durchwachsenem Erfolg) angeboten. Die Zahl der Kündigungen übersteigt die Zahl der Neueintreter deutlich.
Sportlich kann die Abteilung das Erfolgsjahr von 2005 sogar toppen: die Herrenmannschaft wird ungeschlagener Meister und steigt somit erstmals in die Kreisklasse 1 auf. Aber auch die Herren 30 und Damen 40 als Vizemeister sowie die Juniorinnen als Drittplazierte steigen in eine höhere Spielklasse auf. Von den fünf gemeldeten Mannschaften können sich somit vier über einen Aufstieg freuen.

2008:
Noch nie gingen so viele Mannschaften für die Tennisabteilung an den Start wie 2008: insgesamt sieben Mannschaften. Neu hinzu kamen eine Kleinfeldmannschaft (erstmals) sowie eine Knabenmannschaft (erstmals seit 2004). Das Ergebnis der Punktrunde war indes nicht so erfreulich wie das Jahr zuvor: sowohl die Herren als auch die Herren 30 konnten in der höheren Spielklasse nicht bestehen und belegten den letzten Platz. Die Herrenmannschaft wird abgemeldet, so dass 2009 erstmals in der Vereinsgeschichte keine Herrenmannschaft mehr gemeldet werden kann.
Die Mitgliedersituation bleibt weiterhin angespannt, die Fluktuation hoch.

 
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